Kinder werden gezeigt, die Spaß an der kieferorthopädischen Frühbehandlung mit ihren herausnehmbaren Zahnspangen haben.

Große Lächeln beginnen klein

Wir schaffen eine ruhige, spielerische Umgebung, in der sich Kinder sicher, verstanden und sogar auf den Besuch beim Kieferorthopäden freuen. Mit unserem ganzheitlichen Konzept KFO360° betrachten wir von Anfang an das große Ganze – vom Kieferwachstum bis zur Atemwegsgesundheit.

Je früher wir hinschauen, desto einfacher wird der Weg.

  • Gesundes Wachstum

    Unterstützt sanft das natürliche Kieferwachstum und die Zahnstellung

  • Weniger Überraschungen später

    Hilft, größere Probleme und aufwendige Behandlungen in der Zukunft zu vermeiden

  • Besseres Atmen & Sprechen

    Frühe Behandlung kann klares Sprechen und leichteres Atmen unterstützen

Unser sanftes Konzept

Von ängstlich zu strahlend – wir kümmern uns darum.

Kinderfreundliche Praxis

Eine ruhige, spielerische Atmosphäre, in der sich kleine Patient:innen von Anfang an sicher, verstanden und willkommen fühlen.

Stressfreie Scans

Wir nutzen digitale Scanner – keine unangenehmen Abdrücke, kein Unwohlsein, nur schnelle und einfache Aufnahmen.

Freundliches Team

Wir erklären alles in kindgerechter Sprache und nehmen uns Zeit, Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.

Individuelle Betreuung für kleine Münder

Frühe Bisskorrektur

+ Sanfte Begleitung für wachsende Lächeln

Wir setzen individuelle, herausnehmbare Geräte ein, um frühe Bissprobleme zu korrigieren, bevor sie größer werden – komfortabel und kindgerecht.

Funktionelle Geräte

+ Unterstützung beim Kieferwachstum

Diese speziellen Apparaturen steuern die Kieferposition während des Wachstums, helfen den Biss auszurichten und fördern gesundes Atmen, Kauen und eine gute Körperhaltung.

Spangen in tollen Farben

+ genau zum richtigen Zeitpunkt

Wenn bei Kindern ein Zahnspange nötig ist, setzen wir schonende Spangen ein- in wählbaren Farben & Symbolen, damit sich die Kinder freuen.

Ein klarer Weg. Eine entspannte Reise.

Mit dem KFO360°-System passen wir jeden Schritt individuell an die Wachstumsphase und die Bedürfnisse Ihres Kindes an – für eine effiziente, schonende und nachhaltige Behandlung.

Beginnen Sie Ihre Reise
Schritt

Erster Besuch (6–7 Jahre)

Eine sanfte, freundliche Untersuchung, um zu verstehen, wie sich Zähne und Kiefer Ihres Kindes entwickeln – ohne Druck, nur mit wertvollen Einblicken.

Schritt

Wachstumskontrolle

Auch wenn momentan keine Behandlung nötig ist, bleiben wir durch regelmäßige Kontrollen in Kontakt, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken und sicher zu handeln.

Schritt

Frühe Hilfe (wenn nötig)

Mit kinderfreundlichen und schonenden und angenehmen Geräten steuern wir Kieferwachstum und Zahnstellung, bevor größere Probleme entstehen.

Schritt

Spielerische Fortschritts-Termine

Kurze, positiv remotivierende Termine, bei denen wir die Entwicklung der Behandlung verfolgen – und Ihr Kind gleichzeitig Vertrauen gewinnt.

Schritt

Nahtloser Übergang als Teenager

Wenn es so weit ist, machen wir zu einem späteren Zeitpunkt weiter – mit einem vertrauten Team, das Ihr Kind bereits kennt und mag.

Gesunde Lebensgewohnheiten beginnen früh – genauso wie ein schönes Lächeln.

Machen wir den ersten Schritt Ihres Kindes zu einem positiven Erlebnis. 📅 Buchen Sie eine kindergerechte Erstkontrolle – wir kümmern uns um den Rest.

Buchen Sie jetzt die erste Untersuchung für Ihr Kind
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Kinderfreundliche Praxis

Praxisimpressionen

Lernen Sie uns und unsere kinderfreundliche Praxis anhand unseres Videos näher kennen. Wir freuen uns, Sie und Ihr Kind kennen zu lernen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte mein Kind das erste Mal zum Kieferorthopäden?

Wir empfehlen die erste Kontrolle im Alter von etwa 6 oder 7 Jahren. In diesem Alter erkennen wir frühe Anzeichen für Kiefer- oder Bissprobleme – und können bei Bedarf sanft eingreifen.

Was ist, wenn mein Kind noch Milchzähne hat?

Kein Problem! Die meisten Kinder haben beim ersten Besuch noch Milchzähne. Wir prüfen, wie sich der gesamte Kauapparat, die oberen Luftwege und die Körperstatik entwickeln.

Wie gestalten Sie die Besuche kindgerecht und spannend?

Wir nehmen uns Zeit, erklären alles kindgerecht und gestalten den Besuch so angenehm und stressfrei wie möglich. Digitale Scans (keine Abdrücke!) und ein freundliches Team geben Ihrem Kind Sicherheit und Selbstvertrauen.

Bedeutet eine frühe Behandlung, dass später keine Zahnspange mehr nötig ist?

Manchmal ja – ein früher Behandlungsbeginn kann das Wachstum lenken und Probleme verhindern. In vielen Fällen macht er spätere Behandlungen einfacher und kürzer.

Wie unterstützen Sie ängstliche oder schüchterne Kinder?

Am Anfang fühlt es sich vielleicht etwas ungewohnt an, aber wir gehen behutsam vor und erklären jeden Schritt. Die meisten Kinder gewöhnen sich schnell und haben Spaß an der Behandlung– und wir begleiten sie dabei mit viel Unterstützung.

Wie zeigt sich ein Kreuzbiss bei Kindern?

Ein Kreuzbiss liegt vor, wenn Kinder beim Zubeißen die seitlichen Zähne nicht korrekt aufeinanderbringen – die oberen Zähne stehen dabei innen statt außen. Häufig fällt dies durch ein schiefes Lächeln, asymmetrisches Kauen oder eine einseitige Belastung des Kiefers auf. Ein Kreuzbiss wächst nicht von selbst aus und sollte frühzeitig behandelt werden, um Fehlentwicklungen von Kiefer, Gesicht und Biss zu vermeiden.

Wie wird ein Kreuzbiss behandelt?

Die wirksamste Therapie ist eine Zahnspange. Je nach Schweregrad kommen herausnehmbare Zahnspangen, feste Zahnspangen, Gaumennahterweiterungsapparaturen oder Aligner (z. B. Invisalign) zum Einsatz. Ergänzende Maßnahmen wie Logopädie oder Osteopathie können sinnvoll sein, ersetzen die kieferorthopädische Behandlung jedoch nicht. In unserer ganzheitlich ausgerichteten Kieferorthopädie arbeiten wir interdisziplinär, um Funktion und Wachstum optimal zu unterstützen.

Was ist ein Wechselgebiss?

Als Wechselgebiss bezeichnet man die Phase, in der Kinder gleichzeitig Milchzähne und bleibende Zähne haben. Diese Entwicklungsphase beginnt meist im Alter von etwa 6 Jahren und endet ungefähr mit 12–14 Jahren, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind.

Wie verläuft der Zahnwechsel?

Der Zahnwechsel startet in der Regel mit den Schneidezähnen und schreitet über mehrere Jahre bis zu den Backenzähnen fort. In dieser Zeit verändert sich nicht nur die Zahnstellung, sondern auch das Kieferwachstum, was für die kieferorthopädische Planung besonders wichtig ist.

Welche Phasen des Wechselgebisses gibt es?

In der Kieferorthopädie unterscheidet man häufig drei Abschnitte:

Phase 1 (ca. 6–8 Jahre): Frühes Wechselgebiss mit ersten bleibenden Schneidezähnen

Ruhephase: Weniger sichtbare Zahnwechsel, aber aktives Kieferwachstum

Phase 2 (ab ca. 10 Jahren): Spätes Wechselgebiss mit Durchbruch der Eckzähne und Prämolaren

Warum ist das Wechselgebiss wichtig für die Zahnspange?
Das Wechselgebiss ist ein idealer Zeitpunkt, um Zahn- und Kieferfehlstellungen frühzeitig zu erkennen. Durch rechtzeitige kieferorthopädische Maßnahmen kann das Wachstum positiv beeinflusst und spätere, aufwendigere Behandlungen oft reduziert oder vermieden werden.

Welche Zahnspange ist Kind-gerecht?

Eine kindgerechte Zahnspange richtet sich immer nach dem Alter, dem Entwicklungsstand, der Fehlstellung und der Mitarbeit des Kindes. In der modernen Kieferorthopädie in München Süd / Wolfratshausen gibt es heute deutlich mehr sanfte und individuelle Möglichkeiten als früher.

Je nach Situation kommen infrage:

Herausnehmbare Zahnspangen für Kinder im Wachstum, um Kieferentwicklung und Zahnwechsel zu steuern

Feste Zahnspangen, wenn präzise Zahnbewegungen notwendig sind

Transparente Aligner, die besonders hygienisch, komfortabel und alltagstauglich sind – auch für viele Kinder geeignet

Dank digitaler Behandlungsplanung können wir die Zahnspange exakt auf Ihr Kind abstimmen. Moderne Systeme sind heute schonend, schmerzarm und kindgerecht – schiefe Zähne sind kein Stigma mehr, sondern ein lösbares Gesundheits­thema. n unserer Praxis für sanfte Kieferorthopädie in Wolfratshausen / München Süd beraten wir Eltern und Kinder ausführlich und wählen gemeinsam die Zahnspange, die funktionell sinnvoll, ästhetisch angenehm und gut in den Alltag integrierbar ist.

Wann machen lose Zahnspangen bei Kindern Sinn?

Lose Zahnspangen sind besonders sinnvoll bei Kindern im Milch- oder frühen Wechselgebiss, wenn das Kieferwachstum sanft gesteuert werden soll. Sie eignen sich vor allem zur Verbreiterung der Zahnbögen, zur Korrektur größerer Zahnlücken oder bei leichten bis mittelgradigen Zahnfehlstellungen. Da herausnehmbare Zahnspangen das natürliche Wachstum nutzen, können sie frühzeitig eingesetzt werden und helfen, spätere aufwendige Behandlungen zu verkürzen oder sogar zu vermeiden. Wichtig für den Erfolg ist eine konsequente Tragezeit, idealerweise nachts und zusätzlich tagsüber so lange wie möglich.

Was sind unsichtbare Zahnspangen bei Kindern?

Unsichtbare Zahnspangen für Kinder sind transparente Aligner-Schienen, die die Zähne sanft und nahezu unsichtbar in die richtige Position bewegen. Die individuell angefertigten Schienen werden regelmäßig gewechselt, sodass sich die Zahnstellung Schritt für Schritt korrigiert.

Diese moderne Form der Zahnspange für Kinder ist besonders beliebt, da sie herausnehmbar, hygienisch und sehr komfortabel ist. Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist eine gute Tragedisziplin – vor allem dann, wenn sich das Kind bewusst eine unauffällige Zahnspange wünscht.

Wann ist eine kieferorthopädische Behandlung für Kinder sinnvoll?

Eine kieferorthopädische Behandlung für Kinder ist sinnvoll, wenn sich Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefern entwickeln, die Funktion, Wachstum oder Gesundheit beeinträchtigen. Typische Gründe sind ein Überbiss, offener Biss oder Kreuzbiss, da diese unbehandelt zu Karies, Sprachproblemen, falscher Atmung oder Wachstumsstörungen führen können. Eine frühe Erstuntersuchung ab etwa 5–6 Jahren hilft, Risiken rechtzeitig zu erkennen und mit sanften, kindgerechten Methoden optimal gegenzusteuern.

Welche Auswirkungen kann eine Zahnfehlstellung beim Kind haben?

Zahnfehlstellungen bei Kindern betreffen nicht nur die Ästhetik, sondern auch Kauen, Sprechen, Atmung und das Kieferwachstum. Ein Überbiss, offener Biss oder Kreuzbiss kann das Abbeißen erschweren, die Sprachentwicklung beeinträchtigen, Mundatmung fördern und langfristig zu Karies, Zahnabrieb oder Kiefergelenkproblemen führen. Eine frühzeitige kieferorthopädische Abklärung hilft, gesundheitliche Folgen zu vermeiden und die Entwicklung nachhaltig zu unterstützen.

Zahlt die Zahnspange die Zahnspange bei Kindern?

Ja, bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Zahnspange, wenn eine ausgeprägte medizinische Notwendigkeit besteht (KIG 3–5). Eltern zahlen zunächst einen Eigenanteil von 20 % (bei mehreren gleichzeitig behandelten Kindern 10 %), der nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung vollständig erstattet wird.
Zusätzliche, ästhetische oder moderne Leistungen können privat anfallen – hierzu beraten wir Sie in unserer Kieferorthopädie in München Süd / Oberbayern transparent und individuell.

Was ist ein offener Biss bei Kindern?

Ein offener Biss liegt vor, wenn sich bei Kindern die oberen und unteren Schneidezähne auch beim Zusammenbeißen nicht berühren und eine sichtbare Lücke bestehen bleibt. Diese Zahn- und Kieferfehlstellung kann das Abbeißen, Sprechen und Schlucken deutlich beeinträchtigen und sollte frühzeitig beurteilt werden.

Wie funktionieren feste Zahnspangen bei Kindern?

Feste Zahnspangen sind eine bewährte und sehr effektive Methode in der Kinder-Kieferorthopädie, um Zahnfehlstellungen und einen falschen Biss gezielt zu korrigieren. Dabei werden kleine Brackets dauerhaft auf die Zähne geklebt und mit einem feinen Drahtbogen verbunden, der die Zähne Schritt für Schritt in die richtige Position bewegt.

Der große Vorteil fester Zahnspangen bei Kindern ist ihre kontinuierliche Wirkung: Da sie dauerhaft im Mund bleiben, ist keine tägliche Tragedisziplin nötig. So lassen sich auch komplexere Fehlstellungen, Engstände oder Bissprobleme zuverlässig behandeln. Je nach Wunsch können die Brackets metallisch, zahnfarben (Keramik) oder transparent gewählt werden – oft auch mit bunten Farben für Kinder. Gerade wenn herausnehmbare Zahnspangen nicht konsequent getragen würden, ist die feste Zahnspange eine kinderfreundliche und sichere Lösung. In unserer Praxis für sanfte Kieferorthopädie in Wolfratshausen / Oberbayern begleiten wir Kinder engmaschig, achten auf schonende Kräfte und unterstützen die Zahnpflege durch regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigungen. So wird die Behandlung effektiv, komfortabel und kindgerecht gestaltet.

Wie findet man für seine Kinder einen guten Kieferorthopäden in München Süd?

Wir als gute kieferorthopädische Praxis für Kinder in München Süd sind nicht nur fachlich hervorragend ausgebildet, sondern bringen auch viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten mit. Gerade bei Kindern ist ein freundliches, geduldiges Team entscheidend, das Ängste abbaut und die Behandlung kindgerecht erklärt.

Achten Sie außerdem auf eine moderne, kinderfreundliche Praxis, die verschiedene Behandlungsmöglichkeiten anbietet – von lockeren Zahnspangen, Gaumennahterweiterungen (GNE) und Aligner-Schienen bis hin zu festen Zahnspangen. Eine ganzheitliche Sichtweise, bei der Wachstum, Funktion und Wohlbefinden Ihres Kindes berücksichtigt werden, sorgt für langfristig stabile und gesunde Ergebnisse.

Welche Ursachen gibt es für einen offenen Biss?

Häufige Ursachen für einen offenen Biss im Kindesalter sind Daumenlutschen, langes Schnullern oder eine falsche Zungenlage. Bei Kleinkindern kann sich ein offener Biss bis etwa zum 3. Lebensjahr oft noch von selbst zurückbilden, wenn schädliche Gewohnheiten konsequent abgewöhnt werden. Bleibt die Fehlstellung bestehen oder tritt sie später auf, ist eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung sinnvoll, um Fehlentwicklungen des Kiefers zu vermeiden.

In unserer Praxis für sanfte Kieferorthopädie in München Süd / Wolfratshausen prüfen wir bei einem offenen Biss nicht nur die Zahnstellung, sondern auch Zungenfunktion, Atmung und Wachstum. Je nach Ursache kommen herausnehmbare Zahnspangen, funktionelle Geräte, Aligner oder begleitende myofunktionelle Therapie zum Einsatz – für eine gesunde Funktion und eine stabile Entwicklung des kindlichen Gebisses.

Welche Folgen hat Mundatmung und eine falsche Zungenruhelage?

Die normale Gesichtsentwicklung ist dadurch gestört. Der Oberkiefer (Maxilla) wird im Wachstum gehemmt. Zudem kann es zu häufigeren Allergien, Schlafstörungen, Einnässen und ADHS kommen.

Welche Rolle spielt ein verkürztes
Zungenbändchen?

Es gibt Zungenbändchen, die so straff sind, dass sie verhindern, dass sich die Zunge korrekt an den Gaumen anlegen kann. In diesen Fällen bleibt die Zunge überwiegend im Unterkiefer liegen.

Das Problem dabei:
👉 Die Zunge ist der wichtigste Motor der Gesichts- und Kieferentwicklung.

Kann sie diese Funktion nicht erfüllen, fehlen wichtige Wachstumsreize für den Oberkiefer, den Gaumen, die Zahnbögen
und die Atemwege. Langfristig kann dies zu funktionellen und strukturellen Problemen führen.

Welche Folgen kann ein verkürztes Zungenbändchen bringen?

Ein eingeschränktes Zungenband kann – je nach Alter und Ausprägung – unter anderem einen schmalen Oberkiefer, Kreuzbiss oder offenen Biss, Zahnengstände, Mundatmung statt Nasenatmung, Schnarchen oder Schlafstörungen, Sprachauffälligkeiten (z. B. Lispeln), Schluckstörungen (infantiles Schluckmuster), Verspannungen im Kiefer-, Nacken- und Schulterbereich, craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) begünstigen. Besonders kritisch: Viele dieser Auswirkungen entwickeln sich schleichend – und werden erst spät mit dem Zungenbändchen in Verbindung gebracht.

Soll ein verkürztes Zungenbändchen gedehnt oder durchtrennt werden?

Die Behandlung hängt immer von der individuellen Ausprägung des Zungenbändchens ab.

Wie funktioniert eine Dehnung des Zungenbändchen?

Es kommen gezielte myofunktionelle Übungen zum Einsatz, um die Zungenbeweglichkeit zu verbessern, die Zungenkraft zu erhöhen, die korrekte Gaumenlage zu trainieren. Diese Therapieform erfordert viel Konsequenz, Geduld und fachliche Begleitung.

Wie funktioniert eine Dehnung des Zungenbändchen?

Führt eine Dehnung des verkürzten Zungenbändchen nicht zum gewünschten Erfolg bzw. die das Zungenbändchen einfach zu zu verkürzt, ist es sinnvoll, das Zungenbändchen chirurgisch zu durchtrennen (Frenotomie / Frenektomie).Die Durchtrennung allein reicht jedoch nicht aus. Sie sollte immer mit einer begleitenden myofunktionellen Therapie kombiniert werden. Nur so kann die Zunge lernen, ihre neue Bewegungsfreiheit auch korrekt zu nutzen.

Warum brechen Zähne schief durch?

Warum wachsen Zähne schief? Diese Frage stellen sich viele Eltern, wenn sie bemerken, dass sich das Gesicht oder das Gebiss ihres Kindes verändert. Die Antwort liegt häufig nicht allein in der Genetik, sondern in der Funktion – insbesondere in der Zungenruhelage und der Atmung. Für eine gesunde Entwicklung von Kiefer, Zähnen und Gesicht sind eine freie Nasenatmung und eine korrekte Zungenruhelage am Gaumen entscheidend. Die Zunge wirkt dabei wie ein natürlicher Wachstumsimpuls. Liegt sie entspannt am Gaumen, fördert sie die seitliche und nach vorne gerichtete Entwicklung des Oberkiefers. Fehlt dieser Druck, bleiben die Kiefer häufig zu schmal – mit Folgen für Zahnstellung, Biss und Gesichtswachstum. Ähnlich wie ein Baum, der sich an einem Berghang schief entwickelt, wachsen auch Kiefer angepasst an ihre Funktion und ihr Umfeld. Aktuelle Forschung zeigt:
Nur etwa 20 % der Gesichts- und Kieferentwicklung sind genetisch bedingt – rund 80 % werden durch Funktion beeinflusst.

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